Vor dem Frühstück schon nach Post geguckt. Noch immer nicht die erhoffte Nachricht. Dafür kommt Ele mit Helene am Sonnabend nach Glienicke, ob ich auch komme. Natürlich.
Ich bin nach Schwaben eingeladen. Eles Reaktion auf die Neuigkeiten, die Ihr Mutti erzählt hat, ist "Bettina, du bist doch sonst so vernunftbegabt".
Von Querfunk der Hinweis, wann die Hörspiel-Prämierungssendung läuft. Dabei habe ich doch dieses Jahr gar nicht in Karlsruhe teilgenommen und habe mit denen auch nie Mail-Kontakt gehabt. Seltsam, zumal an die Adresse, an die ich nichtmal Spam kriege.
Und noch der Vorschlag, mich mit einem Internet-Tagebuch an Uwes und Roccos Wettschreiben zu beteiligen.
Halte das erst für absolut abwegig, auch wenn ich selbst privat fast regelmäßig Tagebuch schreibe.
Beim Frühstück finde ich aber Gefallen an der Idee und beschließe, mitzumachen. Schaden kann es nicht. Wahrscheinlich sogar eine gute Übung für Fleiß, Erinnerung und Form. Man kontrolliert sich genauer, sobald es öffentlich wird.
Dann von Piff in der Liste wie aufs Stichwort der Hinweis auf ein gutes Weblog-Angebot.
Karola fragt, ob ich am Sonntag im Puff kochen würde. Die die das sonst macht sei krank oder was, ich verstehe es nicht genau. Sage zu und habe sogar richtig Lust drauf. Lubosch will auch mitmachen.
Vergesse das Mittagessen vollkommen, weil mir der Sawatzki plötzlich doch noch Spass macht. Ich werde ihm das Lächerliche wieder nehmen müssen. Das war mein Problem. Man kann sich nicht 200 Seiten lang über jemanden lustig machen, man muss die Figur selbst noch lieben können. Das geht nicht, wenn sie permanent ad absurdum geführt wird.
Erst nach 17.00 Uhr spüre ich Hunger.
Grüne Bandnudeln mit Schweinegeschnetzeltem von Lubosch. Sehr gut und unerwarteter Weise ziemlich scharf. Kann mich aber gar nicht auf das, was er fragt und erzählt konzentrieren. Wahrscheinlich bemerkt er das und hört deshalb irgendwann auf zu sprechen.
Ich muss währenddessen an Antje Sydow denken und daran, dass sie bestimmt noch alles weiß, was sie mal in der Schule gelernt hat. Zum Beispiel wie das mit den Blutgruppen und der Vererbung ist. Alles mal ausführlich in Biologie gehabt. Ich weiß gerade noch, welche Blutgruppen es überhaupt gibt. Antje könnte sicherlich noch sämtliche Sonderfälle bei der Vererbung ausrechnen. Wie macht sie das bloß? Ich habe seit Jahren nichts mehr von ihr gehört.
Im Internet ist nichts weiter von ihr oder über sie zu finden, außer der Namensliste unseres Abiturjahrganges und einem Bild von ihr auf einer Stuttgarter Uni-Seite. Sie hat in Glasgow studiert und danach noch in Stuttgart.
Ich hätte Lust, sie wieder zu treffen. Dabei geht mir das bei all den anderen aus meinem Abiturjahrgang zumeist nicht so, im Gegenteil.
Beim Googeln nach Jesko, stellt sich heraus, dass er der CDU beigetreten ist und auf der JU-Seite so etwas ähnliches wie politische Reden von ihm liegen. Er setzt sich gegen die Pankower Grünen und gegen die Grünen überhaupt ein. Er war einer mit Einser-Abi und ich habe ihn als intelligent, wenn nicht gar klug in Erinnerung.
Vergoogle die Zeit, bis mir mein Vorhaben wieder einfällt und frisiere dann die Notizen der Woche, um sie möglichst noch vor Mitternacht auf die Seite setzen zu können.
Muss morgen daran denken, endlich die bestellte Florence Foster Jenkins-CD bei Bodo abzuholen. Die Frau singt so engagiert und schief, dass es mir ehrliche Tränen in die Augen treibt. Sie ist die Tragikomödie in Person. So muss die perfekte Romanfigur sein.
Ich bin nach Schwaben eingeladen. Eles Reaktion auf die Neuigkeiten, die Ihr Mutti erzählt hat, ist "Bettina, du bist doch sonst so vernunftbegabt".
Von Querfunk der Hinweis, wann die Hörspiel-Prämierungssendung läuft. Dabei habe ich doch dieses Jahr gar nicht in Karlsruhe teilgenommen und habe mit denen auch nie Mail-Kontakt gehabt. Seltsam, zumal an die Adresse, an die ich nichtmal Spam kriege.
Und noch der Vorschlag, mich mit einem Internet-Tagebuch an Uwes und Roccos Wettschreiben zu beteiligen.
Halte das erst für absolut abwegig, auch wenn ich selbst privat fast regelmäßig Tagebuch schreibe.
Beim Frühstück finde ich aber Gefallen an der Idee und beschließe, mitzumachen. Schaden kann es nicht. Wahrscheinlich sogar eine gute Übung für Fleiß, Erinnerung und Form. Man kontrolliert sich genauer, sobald es öffentlich wird.
Dann von Piff in der Liste wie aufs Stichwort der Hinweis auf ein gutes Weblog-Angebot.
Karola fragt, ob ich am Sonntag im Puff kochen würde. Die die das sonst macht sei krank oder was, ich verstehe es nicht genau. Sage zu und habe sogar richtig Lust drauf. Lubosch will auch mitmachen.
Vergesse das Mittagessen vollkommen, weil mir der Sawatzki plötzlich doch noch Spass macht. Ich werde ihm das Lächerliche wieder nehmen müssen. Das war mein Problem. Man kann sich nicht 200 Seiten lang über jemanden lustig machen, man muss die Figur selbst noch lieben können. Das geht nicht, wenn sie permanent ad absurdum geführt wird.
Erst nach 17.00 Uhr spüre ich Hunger.
Grüne Bandnudeln mit Schweinegeschnetzeltem von Lubosch. Sehr gut und unerwarteter Weise ziemlich scharf. Kann mich aber gar nicht auf das, was er fragt und erzählt konzentrieren. Wahrscheinlich bemerkt er das und hört deshalb irgendwann auf zu sprechen.
Ich muss währenddessen an Antje Sydow denken und daran, dass sie bestimmt noch alles weiß, was sie mal in der Schule gelernt hat. Zum Beispiel wie das mit den Blutgruppen und der Vererbung ist. Alles mal ausführlich in Biologie gehabt. Ich weiß gerade noch, welche Blutgruppen es überhaupt gibt. Antje könnte sicherlich noch sämtliche Sonderfälle bei der Vererbung ausrechnen. Wie macht sie das bloß? Ich habe seit Jahren nichts mehr von ihr gehört.
Im Internet ist nichts weiter von ihr oder über sie zu finden, außer der Namensliste unseres Abiturjahrganges und einem Bild von ihr auf einer Stuttgarter Uni-Seite. Sie hat in Glasgow studiert und danach noch in Stuttgart.
Ich hätte Lust, sie wieder zu treffen. Dabei geht mir das bei all den anderen aus meinem Abiturjahrgang zumeist nicht so, im Gegenteil.
Beim Googeln nach Jesko, stellt sich heraus, dass er der CDU beigetreten ist und auf der JU-Seite so etwas ähnliches wie politische Reden von ihm liegen. Er setzt sich gegen die Pankower Grünen und gegen die Grünen überhaupt ein. Er war einer mit Einser-Abi und ich habe ihn als intelligent, wenn nicht gar klug in Erinnerung.
Vergoogle die Zeit, bis mir mein Vorhaben wieder einfällt und frisiere dann die Notizen der Woche, um sie möglichst noch vor Mitternacht auf die Seite setzen zu können.
Muss morgen daran denken, endlich die bestellte Florence Foster Jenkins-CD bei Bodo abzuholen. Die Frau singt so engagiert und schief, dass es mir ehrliche Tränen in die Augen treibt. Sie ist die Tragikomödie in Person. So muss die perfekte Romanfigur sein.
Bettina Andrae - am Samstag, 08. Februar 2003, 01:31